Ermächtigung und Entmächtigung des Subjekts
Eine philosophisch-theologische Studie zum Begriff Mythos und Offenbarung bei D. F. Strauß und F. W. J. Schelling, ratio fidei 35, Beiträge zur philosophischen Rechenschaft der Theologie
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Zusatztext
In einer Zeit, in der Schelling Spätwerk erstmals die fachwissenschaftliche Diskussion bewegt und Strauß' kritischer Beitrag in Gefahr steht, vergessen zu werden, sucht die Arbeit das Gespräch mit den beiden Zeitgenossen. Sie fordert damit auf, die Frage nach der Reichweite der menschlichen Vernunft im christlichen Gottesdenken neu zu stellen und vertieft zu bedenken. Der NichtMehrTheologe Strauß negiert die inhaltliche Denkmöglichkeit der Offenbarung in seinem Frühwerk und spricht stattdessen vom menschengemachten "Mythos". Dem steht der positive Versuch des NochNichtTheologen Schelling gegenüber, der in seine Spätphilosophie "Offenbarung" als Offenbarung des freien Gottes rekonstruiert. Imanente Ermächtigung und transzendente Entmächtigung des Subjekts bilden die Brennpunkte der Debatte.
Autorenportrait
Oliver Wintzek, Dr. theol., geb. 1972, Theologiestudium in Freiburg, Jerusalem und Rom, 2000 Priesterweihe, Lizentiat in Exegese am Päpstlichen Bibelinstitut, Lizentiat in Philosophie an der Päpstlichen Hochschule San't Anselmo, 2004 Promotion in Fundamentaltheologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Vikarsjahre in Pforzheim, z. zt. Habilitation in Fundamentaltheologie in Freiburg.
Weitere Details
Erschienen: 15.03.2008
Umfang: 328 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783791721163
Umbreit-Nr.: 8923039
