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Sternkinder

Cover von Sternkinder

Erschütterndes Zeitzeugnis über das Schicksal jüdischer Kinder im Nationalsozialismus

Asscher-Pinkhof, Clara

Dressler Verlag

16.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Vergriffen, Bestellung abgelegt

Zusatztext

Zutiefst berührend: Kindersicht auf die Gräuel des Nationalsozialismus. Sternkinder, das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager, und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder. Die Neuausgabe erscheint zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht mit neuem Cover und einem Vorwort von Ronald Leopold, dem Leiters des Anne-Frank-Hauses Amsterdam. Das früheste Dokument über das Schicksal jüdischer Kinder und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ist ein erschütterndes Zeitzeugnis wie das 'Tagebuch der Anne Frank'.

Autorenportrait

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der Nähe von München. Sowohl für ihre Bücher als auch für ihre Übersetzungen erhielt sie zahlreiche Preise. AsscherPinkhof wurde 1896 in Amsterdam geboren. Sie stammt aus einer kinderreichen Familie, wurde Lehrerin und lebte bis 1941 in Groningen. Infolge der deutschen Besetzung Hollands war sie gezwungen, nach Amsterdam überzusiedeln. Dort unterrichtete sie jüdische Kinder, die öffentliche Schulen nicht mehr besuchen durften und bald den gelben Stern als Erkennungszeichen tragen mussten. Mit einer Gruppe jüdischer Familien, dann nur mit deren Kindern teilte AsscherPinkhof den Weg durch die Konzentrationslager bei Drentse, Westerbork, zuletzt BergenBelsen. Durch einen Austausch von Gefangenen und Lagerinsassen im Juli 1944 gelangte sie nach Palästina. Dort arbeitet sie zuerst in einem Kibbuz, später als Lehrerin für Hebräisch in der Erwachsenenbildung. Sie starb 1984 in Kiriat Tivon/Israel. 1962 wurde sie für ihr Buch STERNKINDER mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch war in Holland bereits 1946 erschienen. In klarer, unpathetischer Sprache ist das Buch der eindrucksvolle Erlebnisbericht des Leidensweges der jüdischen Kinder durch die KZLager, den AsscherPinkhof begleitete. Für die deutsche Bearbeitung und Übersetzung schrieb Erich Kästner ein stark beachtetes Vorwort, das den Dokumentarwert des Buches neben den des Tagebuches der Anne Frank stellt. Mehrdad Zaeri-Esfahani kam im August 1970 in Isfahan/Iran auf die Welt. Als Kind bestand seine Welt aus der Leidenschaft für Spiele und den Ängsten vor dem Leben. Die Ängste hat er mittlerweile gut überwunden. Die Spielfreude ist geblieben. Mit vierzehn wanderte er mit seiner Familie zuerst in die Türkei und dann nach Deutschland aus. Nach dem Abitur beschloss Mehrdad Zaeri Künstler zu werden - ein Ziel, das er durch den Besuch einer Kunstakademie und Taxifahrernächte ohne Fahrgäste, aber mit einem Zeichenblock erreicht: Seine Kalenderreihe "Kuriose Gedenktage" (Büchergilde / duMont), seine Bühnenauftritte als Live-Artist und nicht zuletzt seine zahlreichen Buchveröffentlichungen sind bestes Zeugnis davon.

Weitere Details

Erschienen: 24.09.2018

Umfang: 288 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.8 x 20.8 x 14.2 cm

Lesealter: Lesealter: 12-14 J.

ISBN/EAN: 9783791501062

Umbreit-Nr.: 4025708

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