Leibniz' Weg ins perspektivische Universum
Eine Harmonie im Zeitalter der Berechnung, Paradeigmata 17
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Zusatztext
Leibniz' frühe Schriften sind bisher kaum systematisch erschlossen worden. Weil sich jedoch gerade in ihnen eine epochentypische Problemlösungsgeschichte dokumentiert, geben sie größten Aufschluss über jenes systembildende Hauptmotiv, dessen Folgeprobleme Leibniz' ganze Spätphilosophie differenziert beantworten will: die Harmonisierung der traditionellen Geistmetaphysik mit der kausal-mechanischen Naturerklärung durch die Hypothese vom individual-perspektivisch repräsentierenden geistigen Punkt, der später "Monade" heißen wird. Dieses Buch rekonstruiert in problemgeschichtlicher Methode erstmals die ganze philosophisch-enzyklopädische Synthese des frühen Leibniz und skizziert abschließend eine neue Deutung der späten Monadenlehre vom Frühwerk aus.
Autorenportrait
Hurbertus Busche ist ordentlicher Professor am Institut für Philosophie der FernUniversität Hagen. Arbeitsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Metaphysik, Geschichte der Philosophie, Kulturphilosophie.
Weitere Details
Erschienen: 01.01.1997
Umfang: 624 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3.4 x 22.9 x 15.4 cm
ISBN/EAN: 9783787313426
Umbreit-Nr.: 323591
