Schülerauslese, schulische Beurteilung und Schülertests 1880-1980
Bildungsgeschichte. Forschung - Akzente - Perspektiven
Sabine Reh/Patrick Bühler/Michèle Hofmann u a
€24.90
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Zusatztext
Über den schulischen Umgang mit einer Heterogenität der Schüler*innen wird seit einer Reihe von Jahren heftig debattiert. Der vorliegende Band zeigt, wie seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts die Beobachtung von Unterschieden - solchen der Begabung, des Verhaltens und des Interesses - zwischen Schüler*innen in den Schulen mehr und mehr in das Blickfeld rückte. Auseinandersetzungen darüber, wie vor diesem Hintergrund passende Lerngruppen zusammengestellt werden sollten, bestimmten zunehmend das Bild der pädagogischen und schulpolitischen Debatten. Rekonstruiert werden Selektionsmechanismen im Schulsystem zwischen 1880 und 1980, mit denen zwischen Normalen und Nicht-Normalen, zwischen Begabten und Minderbegabten, zwischen solchen, die sich anpassten, und solchen, die das nicht taten, unterschieden wurde. Die Beiträge untersuchen Praktiken des Beobachtens, Prüfens und Beurteilens von Schüler*innen, die dafür eingesetzten Verfahren und Tests sowie die damit verbundenen individuellen, pädagogischen und politischen Bedingungen und Folgen.
Autorenportrait
Sabine Reh, Direktorin der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) und Professorin für Historische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin
Weitere Details
Erschienen: 21.05.2021
Umfang: 277 S.
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783781524583
Umbreit-Nr.: 2375726
