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Volksschullehrer zwischen Anpassung und Opposition

Cover von Volksschullehrer zwischen Anpassung und Opposition

Die 'Gleichschaltung' der Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesens in Hamburg (1933-1937), Beiträge zur Geschichte der GEW

Bois, Marcel

Beltz Juventa Verlag GmbH

29.95

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Zusatztext

In der Weimarer Republik war die Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesens der größte Lehrerverband Hamburgs. Die GEW-Vorgängerorganisation galt als Hochburg der Reformpädagogik, war linksliberal und antifaschistisch geprägt. Bislang ging man davon aus, dass sie nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 'zwangsweise gleichgeschaltet' wurde. Doch in letzter Zeit äußerten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Zweifel an dieser Darstellung und behaupteten, der Vorstand habe sich 'freiwillig' den Nationalsozialisten unterworfen. Vor allem die Rolle des späteren GEW-Vorsitzenden Max Traeger in diesem Prozess ist umstritten. Wie aber verhielt sich der Lehrerverband tatsächlich gegenüber dem NS-Regime? Diese Frage hat Marcel Bois auf Grundlage zahlreicher, zum Teil unbekannter Archivquellen untersucht - und die erste umfassende Studie zur 'Gleichschaltung' der Gesellschaft der Freunde verfasst.

Autorenportrait

Dr. Marcel Bois ist assoziierter Wissenschaftler an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Er promovierte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Weitere Details

Erschienen: 22.07.2020

Umfang: 216 S., 9 s/w Illustr., 9 s/w Fotos, 9 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.8 x 23 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783779962663

Umbreit-Nr.: 9034761

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