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Mäzenatische Poetik

Cover von Mäzenatische Poetik

Schauplätze und Aushandlungen von Literaturförderung im diachronen Vergleich, Maecenas 3

Alexander Honold/Dirk Rose/Jochen Strobel u a

S.Hirzel Verlag

62.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die monetäre Förderung von Kunst und Literatur ist seit der Antike ein fester Bestandteil kulturellen Lebens. Eine mäzenatische Poetik ist bereits im Mittelalter und vor allem im 16. bis 19. Jahrhundert in Gattungen wie Prologen, Epilogen oder Gelegenheitsgedichten präsent. Dagegen bleibt moderne Förderpolitik auf der Textebene meist unsichtbar, denn die sich als autonom verstehende Literatur weist den Anschein von Abhängigkeit entschieden zurück. Dennoch zeigen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, vertragliche Vorgaben und das Aushandeln von Verhältnissen zu Förderern, auf die auch in Texten rekurriert wird, eine andere Realität. In diesem komplexen Koordinatensystem von mäzenatischer Poetik und Förderpraxis macht der Band historische Entwicklungslinien und Kontinuitäten vom Mittelalter bis in die Gegenwart sichtbar. Anhand von vier exemplarischen Teilbereichen werden die vielfältigen Ausprägungen, aber auch die Bedingungen dieses spannungsreichen Verhältnisses skizziert: Beleuchtet werden Werkpolitik, Poetik und Pragmatik einerseits sowie Repräsentationsformen, Medialität und Ästhetik andererseits.

Weitere Details

Erschienen: 20.04.2026

Umfang: 330 S., 332 S., 3 s/w Illustr., 19 farbige Illustr

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783777634869

Umbreit-Nr.: 987125

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