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Mythen und kein Ende

Cover von Mythen und kein Ende

Zum Umgang mit Mythen in der lateinischen Literatur der Spätantike, Standorte in Antike und Christentum 13

Schmitz, Christine

Anton Hiersemann KG Verlag

59.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Mythen sind auch in der zunehmend christlich geprägten Spätantike omnipräsent, begegnen sie doch in der Lebenswirklichkeit in unterschiedlichen Medien, vor allem aber - als unverzichtbarer Bestandteil der griechisch-römischen Bildungstradition - in der Literatur. In polemischer Abgrenzung wird der christliche Wahrheitsanspruch für die eigenen biblischen Gestalten und Erzählungen gegenüber den paganen Lügen erhoben. Darüber hinaus werden traditionelle Mythen wie der vom Goldenen Zeitalter oder der Sirenenmythos christlich umgedeutet. Christliche Autoren reduzieren die vielen Götter der Heiden durch ein euhemeristisch-rationalistisches Erklärungsmodell auf bloße Menschen. Als kulturelles Gemeingut können Mythen hingegen unproblematisch etwa zu panegyrischen Zwecken eingesetzt werden. In exemplarischen Einzelinterpretationen von Texten der lateinischen Literatur der Spätantike entfaltet die Studie das Spektrum eines ablehnend-kritischen, aber auch kreativ-innovativen Umgangs mit Mythen.

Autorenportrait

Christine Schmitz ist Klassische Philologin mit dem Schwerpunkt Latinistik an der Universität Münster. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung bildet die Frage, wie griechisch-römische Mythen in diversen Gattungen und Epochen der lateinischen Literatur konfiguriert und transformiert werden.

Weitere Details

Erschienen: 03.07.2025

Umfang: 257 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.8 x 21.1 x 14.6 cm

ISBN/EAN: 9783777223124

Umbreit-Nr.: 9761164

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