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Die Schrift im Dokumentartheater

Cover von Die Schrift im Dokumentartheater

Heinar Kipphardt, Rolf Hochhuth, Peter Weiss, Volker Braun

Schloss, Michael

Brill Fink, Wilhelm

144.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Tätowiert auf Körper, gedruckt auf Papier; mit Schriftzeichen und Ziffern wird die Wirklichkeit bestimmt, werden Macht und Gewalt ausgeübt - so zeichnen es die Stücke des Dokumentartheaters, die sich der Aufarbeitung von Holocaust und Totalitarismus, von individueller und kollektiver Schuld verschrieben haben. Den Anspruch, aufzuklären und Wahrheit zu vermitteln, unterstreichen die Dramentexte, wenn sie wiederum selbst auf schriftliche Quellen verweisen, auf Dokumente und Augenzeugenberichte. Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Mediums Schrift, die Bedeutung des Schreibens und Lesens in Dramentexten des dokumentarischen Theaters der 1960er und 1970er Jahre, und zwar in thematischer wie in formaler Hinsicht. Sie sucht damit einen völlig anderen Zugang zum Dokumentartheater zu erschließen und versteht sich als Beitrag zur Definitionsproblematik der Gattung, die bis heute besteht.

Autorenportrait

Michael Schloss, geboren in Kassel, studierte Deutsche Philologie und Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, anschließend promovierte er mit "Die Schrift im Dokumentartheater". Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Beziehung von Wissenschaft und Literatur im 19. Jahrhundert.

Weitere Details

Erschienen: 06.10.2023

Umfang: XVIII, 345 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3 x 24.2 x 16.3 cm

ISBN/EAN: 9783770568529

Umbreit-Nr.: 915072

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