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Anthologisches Schreiben

Cover von Anthologisches Schreiben

Eine ästhetisch-politische Konstellation bei Hugo von Hofmannsthal, Walter Benjamin und Rudolf Borchardt

Saner, Fabian

Brill Fink, Wilhelm

114.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Anthologisches Schreiben untersucht, wie Hugo von Hofmannsthal, Walter Benjamin und Rudolf Borchardt ihre schriftstellerische Praxis als Traditionspolitik begreifen und modellieren. Die Analyse zeichnet die mind map bürgerlich-männlicher literarischer Intelligenz, ihrer Denkstile, Arbeitsweisen und Kommunikationsformen kritisch nach. Die Anthologie und das anthologische Schreiben werden dabei als widersprüchliches ästhetisches Modell gedeutet, das im Zuge der massiven Transformationen des 1. Weltkriegs intellektuelle Freiräume zugleich vor vermeintlichen Zumutungen des Politischen bewahrt und die Kehrseite dieser Freiräume befragt: Wie haben Hofmannsthal, Benjamin und Borchardt literaturhistorisch begründete Identitäten für ihr Hier und Jetzt eingesetzt und genutzt?

Autorenportrait

Fabian Saner studierte Germanistik und Sozialgeschichte in Bern und Zürich und promovierte an der Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Er forscht und publiziert im Bereich Stadt- und Regionalgeschichte. Derzeit betreut er als herausgebender Redaktor das sozial- sowie das entwicklungspolitische Jahrbuch von Caritas Schweiz.

Weitere Details

Erschienen: 21.10.2022

Umfang: VIII, 306 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3 x 24 x 16.5 cm

ISBN/EAN: 9783770567430

Umbreit-Nr.: 5419147

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