Der Schwingkreis
Schaltungsgeschichten an den Rändern von Musik und Medien
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Zusatztext
Schaltungen konstituieren Medien. Doch was konstituiert Schaltungen? Der Schwingkreis erkundet Potentiale eines Forschens über und mit Schaltkreisen am Beispiel der Frühgeschichte elektronischer Musikinstrumente. Um 1900 ermöglicht die Schwingkreisschaltung, elektrische und elektronische Schwingungen zu generieren. Das hat nicht nur Konsequenzen für die Nachrichtentechnik, sondern auch für die Musik. Theremin, Trautonium und Ondes Martenot basieren auf Rundfunktechnologie, die umgewidmet wird. Damit exemplifizieren sie das, was die Herausbildung von Schaltungen kennzeichnet, bevor sie in Apparaten verschwinden: exploratives Probieren und materielles Rekombinieren. Aus einer medienarchäologischen Perspektive zeichnet das Buch die Entwicklung des Schwingkreises im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach und zeigt, wie die Schaltung durch heterogene Wissensformationen konfiguriert wird.
Autorenportrait
Christina Dörfling ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Weimar im Forschungsprojekt Musikobjekte der Populärkultur. Sie studierte Medienwissenschaft, Musikwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 02.09.2022
Umfang: XXX, 407 S., 59 s/w Illustr., 18 farbige Illustr.,
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.8 x 24.3 x 16.5 cm
ISBN/EAN: 9783770566853
Umbreit-Nr.: 3161267
