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Pathopoeia

Cover von Pathopoeia

Poetik der Unruhe. Pessoa - Pascal - Blanchot

Sohns, Hanna

Brill Fink, Wilhelm

124.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In Fernando Pessoas modernistischem Hauptwerk in Prosa, seinem Buch der Unruhe wird die 'Unruhe' zum wichtigsten Zug dieses fragmentarischen Schreibens. Das Unternehmen der Fragmente lässt sich darin zusammenfassen, dass sie die Unruhe als Inbegriff des Literarischen lesbar machen. Die vorliegende Studie nimmt die Passivität und Unruhe für das Schreiben Pessoas in den Blick, das sich hierin in ein komplexes Verhältnis zur literarischen und philosophischen Tradition (Augustinus, Montaigne und besonders Pascal) setzt und zugleich auf poststrukturalistische Theorien des Schreibens (Barthes, Blanchot) weist. Mit der Befragung einer 'Poetik der Unruhe' geht die Studie der Frage nach, inwiefern sich die moderne Literatur als etwas fassen ließe, das gerade auch als Kritik der Philosophie ein Denken vollzieht, das allein an diesem Ort des Schreibens, nämlich nur in seinem poetischen Vollzug der Passivität erfolgen kann: Die Studie behauptet für dieses Schreiben eine hierfür eingebrachte 'Pathopoiesis', eine poetische Hervorbringung also von páthos als Bedingung wie Erfahrung literarischen Schreibens.

Autorenportrait

Hanna Sohns ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weitere Details

Erschienen: 13.11.2020

Umfang: XII, 470 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783770565535

Umbreit-Nr.: 9171966

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