Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Schriftpoesie

Cover von Schriftpoesie

Eigenbedeutung lyrischer Schriftlichkeit am Beispiel Thomas Klings, Zur Genealogie des Schreibens 27

Müller, Lisa

Brill Fink, Wilhelm

96.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Wie bringt die Graphik der Schrift poetische Sprache zum Ausdruck? Diese Studie untersucht Schrift als genuines lyrisches Darstellungs- und Ausdrucksmittel und gibt Einblick in schriftgraphische Bedeutungsdimensionen. Jahrtausendealter Traditionen visueller Poesie ungeachtet ist die Lyriktheorie noch immer dominant phonozentrisch geprägt. Gegen diese Tendenz richtet die Autorin ihre zentrale These von der Eigenbedeutung lyrischer Schriftlichkeit und erarbeitet ein dezidiert lautsprachenneutrales Konzept der Gedichtschrift jenseits ausgestellter (etwa notationeller, ikonischer oder ideographischer) Visualität. Auf dieser Basis untersucht sie die elementare Schriftpoetik des deutschsprachigen Lyrikers Thomas Kling. Gestützt von der Rekonstruktion exemplarischer Textgenesen zeigt sie, wie ein mediengenuines Konzept der (Gedicht)Schrift für die Lyrikanalyse fruchtbar gemacht werden kann.

Autorenportrait

Lisa Müller arbeitet als Geschäftsführerin und wissenschaftliche Koordinatorin am Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin.

Weitere Details

Erschienen: 26.03.2021

Umfang: XVIII, 345 S., 56 s/w Illustr., 56 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.9 x 23.6 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783770565467

Umbreit-Nr.: 341254

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.