Das zerbrechliche Band der Gesellschaft
Diagnosen der Moderne zwischen Honoré de Balzac und Henry James
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Zusatztext
Wie antwortet der Roman, die Leitgattung der modernen Literatur, auf die Krisen politischer Ordnungen und ökonomischer Systeme zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg? Gegenstand der Interpretation sind französische und englische Romane zwischen dem Realismus und der Moderne. Die Fragestellung zielt auf die fiktionale Verarbeitung des kritischen Verhältnisses ethischer Orientierungen, politischer Instabilität und ökonomischer Transformation vor dem Hintergrund der neuen Formen gesellschaftlicher Differenzierung. Die vier ausgewählten Autoren (Honoré de Balzac, Gustave Flaubert, Joseph Conrad, Henry James) reagieren auf spezifische epochale Problemlagen. Sie stehen über die Grenzen der jeweiligen nationalliterarischen Traditionen hinaus in intensiven Wirkungs- und Rezeptionsverhältnissen, in denen sich die dynamische Evolution der Gattung Roman abbildet.
Autorenportrait
Helmut Pfeiffer war Professor für Romanische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und hatte Gastprofessuren an den Universitäten Paris VII und Paris VIII inne.
Weitere Details
Erschienen: 06.08.2021
Umfang: XXX, 375 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783770564699
Umbreit-Nr.: 2368257
