'Entartete Kunst' in Breslau, Stettin und Königsberg
Dt/engl, Schriften der Berliner Forschungsstelle Entartete Kunst
€59.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Breslau, Stettin und Königsberg gehörten 1937 auch zu von der NS-Aktion Entartete Kunst betroffenen Städten. Engagierte Museumsdirektoren hatten dort zuvor umfassende Sammlungen moderner Kunst aufgebaut. Mit der Beschlagnahme wurde die jahrelange Museumsarbeit zerstört. Alle drei Städte gehörten schon vor der territorialen Ausdehnung ab 1938 zum Deutschen Reich. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sie sich durch die im Potsdamer Abkommen 1945 geregelte geographische Neuordnung in Gebieten der polnischen bzw. sowjetischen Verwaltungshoheit. Damit waren sie von der juristischen Klärung der Beschlagnahmeaktion und den musealen Regenerationsbestrebungen in Deutschland ausgeschlossen. Die besonderen Umstände geben Anlass, Licht auf die damaligen Geschehnisse zu werfen und nach den Auswirkungen bis heute zu fragen.
Autorenportrait
Meike Hoffmann leitet als wissenschaftliche Koordinatorin die Berliner Forschungsstelle Entartete Kunst. Andreas Hüneke ist Kunsthistoriker und für die Forschungsstelle Entartete Kunst tätig, verbunden mit Lehraufträgen.
Weitere Details
Erschienen: 09.07.2021
Umfang: XII, 264 S., 21 s/w Illustr., 18 farbige Illustr.,
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 24.2 x 16.2 cm
ISBN/EAN: 9783770564484
Umbreit-Nr.: 8395616
