Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Körper- und Sinngrenzen

Cover von Körper- und Sinngrenzen

Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius

Tschachtli, Sarina

Brill Fink, Wilhelm

62.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Dramen von Andreas Gryphius inszenieren und imaginieren geöffnete Körper. Sie stellen sie in den Mittelpunkt ihrer Handlung und vergegenwärtigen sie in der überbordenden Körpermetaphorik ihrer Sprache. Mit Bezug auf die szenische und sprachbildliche Körperlichkeit legt die Studie eine bisher nicht beachtete Organisationsstruktur in Gryphius Dramen frei, die eine eigene Bedeutungsebene erschließt. Die Dramen thematisieren entgrenzte, verletzte und geöffnete Körper, um Macht- und Bedeutungsordnungen zu verhandeln. Indem sie die Verletzlichkeit bedeutungstragender Körper ausstellen, inszenieren sie auch die Angreifbarkeit von Sinnordnungen. Die Studie untersucht diese Körper als Schnittstellen von politischen, theologischen, poetologischen Diskursen und erhellt so auch die Faszination abgründiger Gewalt im barocken Theater.

Autorenportrait

Sarina Tschachtli, wissenschaftliche Assistentin an der Universität Zürich, hat Deutsche und Englische Sprach- und Literaturwissenschaft in Zürich und Birmingham studiert und mit einer Arbeit zu Körperbildern in Dramen von Andreas Gryphius promoviert. Sie arbeitet an einem Habilitationsprojekt zur Geburt in Texten des Spätmittelalters.

Weitere Details

Erschienen: 09.06.2017

Umfang: 223 S., 4 s/w Fotos, 4 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 23.4 x 15.8 cm

ISBN/EAN: 9783770561438

Umbreit-Nr.: 726032

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.