Zwischen Anpassung und Subversion
Sprache und Politik der Assimilation
€105.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Ist Assimilation eine reaktionäre Forderung? Der Band unterstreicht die analytische Fruchtbarkeit des Assimilationskonzepts und legt bisher vernachlässigte normative Gehalte frei.Anhand der jüdischen Assimilation und (post-)kolonialen Konstellationen werden Prozesse und Repräsentationen der Verähnlichung und Inkorporierung in ihrer Komplexität, Ambivalenz und Widerspenstigkeit untersucht. Assimilation erscheint dabei als politisches Geschehen, das nicht nur mit polemischen Äußerungsformen verbunden ist, sondern das Sprache selbst zum Gegenstand hat. Statt Eingliederung in eine Monokultur, so wird gezeigt, kann Assimilation auch reziprokes, nicht-hierarchisches Lernen bedeuten und besitzt damit ein interkulturelles Potenzial, das starre Grenzziehungen und Essentialisierungen aufbricht.
Autorenportrait
Andreas Kilcher ist ordentlicher Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich. Urs Lindner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt.
Weitere Details
Erschienen: 06.09.2019
Umfang: VIII, 392 S., 6 s/w Illustr., 8 farbige Illustr.,
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 3 x 23.5 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783770559510
Umbreit-Nr.: 6124769
