Amok und Kollektivsuizid
Selbsttötung als Gruppenphänomen
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Zusatztext
Innerhalb von nur 13 Monaten erhängten sich in Bridgend, einer Kleinstadt im Süden von Wales, 17 Jugendliche. Sie hatten sich zuvor in einer Internet-Community ausgetauscht. Im US- amerikanischen Ort Columbine nahe Littleton ermordeten der 18-jährige Eric Harris und sein 17jähriger Freund Dylan Klebold zwölf Schüler und einen Lehrer ihrer HighSchool. Anschließend erschossen sie sich selbst. 1974 starben 913 Mitglieder der Sekte 'Peoples Temple' bei einem Massensuizid auf Geheiß ihres Anführers Jim Jones. Sie hatten sich mit einem Medikamentencocktail vergiftet. Thomas Haenel geht diesen Fragen auf den Grund. Er beleuchtet, was in Selbstmordattentätern vorgeht und erläutert die Psychologie der Massenselbstmorde von Sektenmitgliedern, rekonstruiert die Abläufe des Amoklaufs von Littleton und zeigt uns die Gefahren von Suizidforen im Internet. Thomas Haenel, Professor für Psychiatrie, fragt nicht nur nach den Gründen, sondern erklärt auch, welche Wege es gibt, Selbstmorde zu verhindern. Was war es, das diese Menschen zu ihren Taten trieb? Welche Mechanismen stecken hinter dem gemeinsamen Selbstmord und welche Rolle spielt das Internet dabei? Kann man Selbstmorde verhindern?
Weitere Details
Erschienen: 05.12.2011
Umfang: 175 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.5 x 21.5 x 13.6 cm
ISBN/EAN: 9783770552696
Umbreit-Nr.: 1477341
