Kunst am Pranger
Die Moderne im Nationalsozialismus, Schriften der Berliner Forschungsstelle Entartete Kunst
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Zusatztext
Erstmals seit Jahrzehnten liegt mit diesem Buch wieder ein Überblick über die Verfolgung der künstlerischen Moderne durch die Nationalsozialisten vor. Die Nationalsozialisten haben die 'Argumente', mit denen die künstlerische Moderne verspottet und beschimpft wurde, nicht erfunden, sondern die Äußerungen des Unverständnisses und der Ablehnung begleiteten den Aufstieg der modernen Kunst von Anfang an. Auch solche Anschauungen fallen - sofern sie nicht juristisch relevante Tatbestände erfüllen - unter das Recht auf freie Meinungsäußerung in einer Demokratie. Das Besondere nationalsozialistischer Kunstpolitik liegt in dem Umstand, dass diese privaten Meinungen staatlich sanktioniert und zum Leitfaden für das Handeln öffentlicher Einrichtungen und schließlich des Staates selbst umfunktioniert wurden. Die moderne Kunst wurde öffentlich an den Pranger gestellt.
Weitere Details
Erschienen: 31.12.2027
Umfang: 280 S., 40 s/w Fotos
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783770551835
Umbreit-Nr.: 1390956
