Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Von Bäumen, Menschen und der Zeit

Cover von Von Bäumen, Menschen und der Zeit

Essays und Lyrik

Bauer, Ingeborg

BoD-Books on Demand

23.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Von Bäumen, Menschen und der Zeit Was hat der Mensch mit Bäumen gemeinsam? Dieser Frage will ich in meinem Buch nachgehen. Lebensbäume werden in den Weltreligionen verwendet. Der Lebensbaum des Einzelnen ist der Stammbaum, in dem wir uns als Einzelne wiederfinden, in dem wir verbunden sind in einer Kette von Menschen vor und nach uns. Bäume tragen, ertragen Schicksale wie wir. Sie haben ein großes Lebens- und Leidenspotenzial. Bäume blühen, tragen Frucht, überstehen Wind und Wetter, sind Vorbilder für uns Menschen bezüglich der Resilienz, der Widerstandskraft. Im Leben der Bäume erkennen wir unser eigenes Leben als zyklisch, im Zyklus der Jahreszeiten den Zyklus unseres Lebens. Der Baum ist wie der Mensch Teil der Natur, ohne ihn ist Zivilisation nicht denkbar. Und so spielt der Baum auch in der Kunst eine große Rolle, etwa bei Malern wie Caspar David Friedrich, Paul Cézanne, Edvard Munch, Paul Klee oder Piet Mondrian. Der Baum steht zuweilen stellvertretend für den Menschen. In der Skulptur kommt es zu hybriden Darstellungen, die in die Abstraktion führen können. Während das Leben des einzelnen Menschen einem Wimpernschlag der Erdgeschichte gleicht, leben Bäume in anderen Zeiträumen. Das Erleben der Zeit ist dem Menschen wesentlich.Die mechanische Uhr stellt einen Einbruch dar, der Strukturierung bringt, aber auch Einengung. Der Mensch wird in Schöpfungsgeschichten häufig mit Bäumen in Beziehung gebracht, in der Bibel, in der nordischen Mythologie. Im Gilgamesch-Epos spielt der Baum als schützenswert eine zentrale Rolle. Dantes Divina Comedia beginnt in einem Wald. Der ist auch häufig Schauplatz eines Märchens wie Hänselund Gretel. In Ostanatolien wird der Reisende eine Nähe der christlichen Tradition mit der islamischen Steinkunst erkennen. Was uns Ostanatolien lehrt In Stein gehauene, filigrane Motive: christliche Tradition eigenstädig verknüoft mit islamischen Elementen. Berührung der Kulturen, Annäherung an Ursprung. Ach, wüchse ein Begreifen: Nathans Ring und ein jeder verhalte sich so, als sei er ein Teil einer größeren Wahrhait.

Weitere Details

Erschienen: 04.12.2024

Umfang: 252 S., 99 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.6 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783769311068

Umbreit-Nr.: 5060298

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.