Tagebücher 143-149
Juli 1940 - August 1942, Salomo Friedlaender / Mynona Gesammelte Schriften 39
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Zusatztext
Dieser sechste und vorletzte Band der philosophischen Tagebücher dokumentiert Friedlaender/Mynonas inneren Widerstand in dunkelster Zeit: Nordfrankreich und Atlantikküste unter deutscher Besatzung, antijüdische Gesetze des Vichy-Regimes, drohende Deportation, Hunger, Herzasthma. Ab Herbst 1941 verläßt er für fast zwei Jahre seine Pariser Matratzengruft nicht, seine Berliner Bibliothek wird zerbombt. Er aktiviert die alte Denkfigur des Philosophen-Arztes, übt sich in permanenter Konzentration auf die "magischen Kommandos": "Schöpferische Indifferenz" bzw. "Ich-Heliozentrum". Unermüdlich führt er seine polaristischen Auseinandersetzungen weiter: mit Kant, Nietzsche, Schopenhauer, Kierkegaard, mit zeitgenössischen Prominenten und dem Antisemitismus. Erst die Revolutionierung der Religiosität zur Autonomie ermöglicht Menschheit.
Weitere Details
Erschienen: 22.04.2024
Umfang: 676 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 5.1 x 22.6 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783759713742
Umbreit-Nr.: 3465508
