Das Kamasutra
Die Kunst der Liebe
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Zusatztext
Mit Vatsyayanas Kamasutra hatte das Sexualwissen im alten Indien den Höhepunkt erreicht, und so wurde es für die folgenden Generationen zur unumstrittenen Autorität auf dem Gebiet der Erotik. In den Werken weiterer Autoren bis hin ins 15. Jahrhundert ist Vatsyayanas Handschrift deutlich zu erkennen. Er prägte in Indien nicht nur den Bereich der Sexualität, sondern auch die Literatur und die Bildhauerei. Das Kamasutra wurde vermutlich zwischen 200 und 300 n. u. Z. von Vatsyayana Mallanaga verfasst. Das Werk gehört zur indischen Tradition der Lehrwerke über Erotik (Kamashastra). In der westlichen Rezeption beeindruckte das Werk vor allem durch Beschreibungen von Positionen beim Sex, es lehrt jedoch in vielen Differenzierungen den Umgang von Männern mit Frauen und umgekehrt - wie vor 1800 Jahren von der ersten Annäherung bis zum Ende einer Beziehung. Vatsyayana bezog sich auf Vorgänger in den Liebeswissenschaften der Gattung der Kamasastras, der Lehrbücher über die Sexualität. Getreu der Disputationstradition des alten Indiens wägte er jede bestehende Lehrmeinung zu bestimmten Fragen über die Sexualität ab und legte anschließend seine eigenen Ansichten über sie dar. So sind die Aphorismen, Sutras, im Kamasutra eher als Zusammenfassung einer vorangegangenen langen Auseinandersetzung zu verstehen, die weitere Erläuterungen benötigt. Nachdem das umfassende Werk eines Vorgängers im Lauf der Zeit zu verschiedenen spezialisierten Büchern verarbeitet worden war, fasste Vatsyayana die nachträglich entstandenen Werke in einer kleineren Schrift zusammen und nannte sie das Kamasutra.
Weitere Details
Erschienen: 21.09.2023
Umfang: 204 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.6 x 19 x 12.5 cm
Lesealter: Lesealter: 18-99 J.
ISBN/EAN: 9783758406348
Umbreit-Nr.: 827703
