Postkartenalben und weibliches Sammeln
Zu einem kulturellen Handlungsmuster um und nach 1900, Das niedere Bild
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Zusatztext
In einer relativ kurzen Zeitspanne, die kurz vor 1900 begann und bis zum Ende des Ersten Weltkriegs reichte, bestand eine breite gesellschaftliche Begeisterung für die Mode, Bildpostkarten vielfältigster Art zu schreiben und zu versenden. Zu ihrer Aufbewahrung wurden geradezu massenhaft Postkartenalben angeschafft und in Gestalt von Sammlungen gefüllt. Männer und Frauen waren daran beteiligt. Ihnen wurden geschlechtsspezifische Sammelmethoden zugesprochen. Postkartensammelnde Frauen als attraktive Abbildungen auf Albendeckeln bilden einen direkten Fingerzeig. Erhalten gebliebene Alben, die von jungen Frauen angelegt worden sind, dienen als Grundlage der Darstellung, die sich dem weiblichen Sammeln bis vor 100 Jahren widmet.
Autorenportrait
Sammler und Autor, der vornehmlich an historischer Alltags- und Regionalkultur interessiert ist.
Weitere Details
Erschienen: 07.05.2018
Umfang: 184 S., 48 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 19.6 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783752849509
Umbreit-Nr.: 5152184
