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Koljas Heimkehr

Cover von Koljas Heimkehr

Friedenauer Presse Wolffs Broschur

Cirikov, Evgenij

Friedenauer Presse

20.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Der Medizinstudent Kolja wird nach revolutionären Umtrieben von der Universität in Kyijv verwiesen und nach verbüßter Haft in die Aufsicht seiner Eltern in eine kleine Provinzstadt entlassen. Doch die turbulente Zeit in der Großstadt hat ihn verändert und eine Mauer der Entfremdung und des Unverständnisses zwischen ihm und den Bewohnern seiner Heimat errichtet. Das brodelnde Leben in der Metropole weicht einer ländlichen Monotonie, der hochtrabende Jugendeifer dem Wunsch nach der Bequemlichkeit des Beamtendaseins. Während die Mutter überglücklich ist, ihren geliebten Sohn unversehrt zurückzuhaben, bangt der Vater, der es in dem Städtchen zu einigem Ansehen gebracht hat, angesichts der Exzentrizitäten Koljas um seine Stellung und versucht immer wieder, ihn zur Einsicht zu bewegen. Doch kann der junge Mann seine Ideale so einfach aufgeben? Mit großem psychologischen Feingefühl und leiser Komik vermittelt Evgenij Cirikov die lähmende Enge der Provinz und das tragische Dilemma von Liebe und Ehre. Die mitreißende Erzählung einer verhängnisvollen Heimkehr, die zeigt, wie das Beste zu wollen zum Schlimmsten führen kann.

Autorenportrait

Evgenij Cirikov, 1864 in Kasan geboren, begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Gedichten über die Wolga. Er studierte zunächst Jura und später Mathematik an der Kasaner Universität, von der er 1887 aufgrund von Protestaktivitäten gemeinsam mit Lenin und anderen zwangsexmatrikuliert und nach Nischni Nowgorod verbannt wurde. Er starb 1932 in Prag. Maxim Semelyak ist ein russischer Kulturjournalist und Autor. Er war Chefredakteur von The Prime Russian Magazine.   Joachim Ruf, 1943 geboren, war als Allgemeinmediziner tätig und engagiert sich für die Verbreitung des Werks von Cirikov in Deutschland. Anja Dagmar Schloßberger, 1974 in München geboren, studierte in München und Moskau, wurde in Berlin über Leonid Lipavskij promoviert. Sie arbeitet und lebt in Berlin. Für die Arbeit an Dem Schrecken auf der Spur erhielt sie das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.

Weitere Details

Erschienen: 29.10.2026

Umfang: 104 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783751880435

Umbreit-Nr.: 4836331

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