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Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz

Cover von Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz

Eine kritische Apologie des Christentums

Girard, René

MSB Matthes & Seitz Berlin

24.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Stellen Sie sich eine Religion vor, die nicht nur Trost spendet, sondern radikal Gewalt überwindet. René Girards Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz ist keine gewöhnliche Theologie es ist eine provokative Apologie des Christentums als einzigartige Kraft, die das Böse nicht nur benennt, sondern systematisch herausfordert und transformiert. Der weltweit einflussreiche Kulturphilosoph René Girard entfaltet darin seine Anthropologie der Gewalt: Durch Mimesis - das Nachahmen von Begehren - stiften wir Rivalitäten, die unweigerlich eskalieren. Im Zentrum dieser Theorie steht Satan als Metapher für die gewalttätige Dynamik, die Gesellschaften zerstört, wenn keiner Verantwortung trägt. Das Christentum, so Girard, ist nicht Mythos, sondern ermöglicht einen Kurswechsel - die Evangelien fordern uns auf, den Mechanismus des Opfers zu durchbrechen, statt ihn zu wiederholen. René Girard bietet keine einfache Verteidigung des Glaubens, sondern eine Herausforderung: Glaubst du an eine Religion, die Gewalt perpetuiert - oder an eine, die sie überwindet? Sein tiefgründiger Blick auf Mythen, Bibeltexte und Alltag enthüllt, dass das Kreuz nicht nur Symbol ist, sondern Wendepunkt: Hier wird das Opfer entmachtet, die Schuld neu verteilt und Satan zu dem, was er im Bestreben ist - das Böse, das wir in uns tragen.

Autorenportrait

René Girard, 1923 in Avignon geboren, lebte seit 1947 in den USA und lehrte dort an verschiedenen Universitäten, zuletzt als Professor für französische Sprache, Literatur und Kultur an der Stanford Universität. 2005 wurde er zum Mitglied der Académie Française ernannt. Sein Werk Das Heilige und die Gewalt nahm großen Einfluss auf die Religionsgeschichte und Kulturanthropologie. Bei Matthes & Seitz Berlin u. a. lieferbar: Im Angesicht der Apokalypse sowie, zusammen mit Wolfgang Palaver Gewalt und Religion. Elisabeth Mainberger-Ruh, 1947 geboren, ist freischaffende Übersetzerin u. a. von René Girard und lebt in Zürich.

Weitere Details

Erschienen: 01.10.2026

Umfang: 260 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783751865166

Umbreit-Nr.: 1543436

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