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Bekenntnisse

Cover von Bekenntnisse

Französische Bibliothek

Rousseau, Jean-Jacques

MSB Matthes & Seitz Berlin

44.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Jean-Jacques Rousseaus Bekenntnisse sind ein einzigartiges Selbstporträt - und ein literarischer Tabubruch. Zum ersten Mal erhebt ein Autor sein eigenes Leben, mit all seinen Widersprüchen, Verfehlungen und Leidenschaften, zum Gegenstand schonungsloser Analyse. Rousseau erzählt von seiner Kindheit in Genf, von rastlosen Wanderjahren, prekären Abhängigkeiten und gesellschaftlichem Aufstieg ebenso wie von Demütigungen, paranoiden Ängsten und moralischem Versagen. Mit radikaler Offenheit berichtet er von verbotenen Begierden, von Schuldgefühlen und Selbstrechtfertigungen, von Freundschaften, die in Feindschaft umschlagen, und von einem Denken, das ihn zunehmend isoliert. Dabei geht es ihm nicht um Beichte im religiösen Sinn, sondern um Wahrhaftigkeit: Er will 'einen Menschen in der ganzen Wahrheit der Natur' zeigen - sich selbst. Die Bekenntnisse verbinden erzählerische Intensität mit philosophischer Selbstbefragung und begründen eine Tradition, die bis in die Gegenwart reicht. Ein ebenso provozierender wie faszinierender Klassiker, der das Verhältnis von Individuum, Gesellschaft und Selbstwahrnehmung neu vermisst.

Autorenportrait

Der französische Philosoph, Schriftsteller, Pädagoge, Naturforscher und Musiker Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Aufklärung, der für eine individuelle Freiheit und gegen den Absolutismus von Kirche und Staat eintrat. Seine Romane, wie Die neue Heloise, und seine Bekenntnisse beeinflussten die folgenden Generationen von Philosophen, Denkern und Pädagogen. Alfred Semerau, 1874 in Bromberg geboren, 1958 in Berlin gestorben, war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Er veröffentlichte vor allem kultur- und literaturhistorische Werke, u. a. der Renaissance-Literatur. Christoph Kunze studierte Romanistik und Germanistik in Regensburg und war in Frankreich als Hochschullehrer tätig.  Jean Starobinski studierte Medizin und Literaturwissenschaft und war bis zu seiner Emeritierung Professor für die Geschichte der französischen Literatur, für Ideengeschichte und Medizingeschichte an der Universität Genf.

Weitere Details

Erschienen: 29.10.2026

Umfang: 800 S.

Sprache: Deutsch

Einband: LN

ISBN/EAN: 9783751850032

Umbreit-Nr.: 1543442

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