Tractatus philosophico-poeticus/Philosophisch-poetische Abhandlung
Gedichte
Die Ekstase als Voraussetzung von Welt. Ludwig Wittgensteins Tractatus als Matrix für eine funkelnde Dichtung, in der das Verhältnis von Sprache und Realität neu ausgelotet wird
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Zusatztext
Ludwig Wittgensteins für die Philosophie des 20. Jahrhunderts maßgebliches Frühwerk Tractatus logico-philosophicus aus dem Jahr 1922 setzte sich ein anspruchsvolles Ziel: das Verhältnis von Sprache und Realität zu definieren und die Grenzen des Wissens zu bestimmen - alles, 'was jenseits der Grenze liegt', so schrieb er, 'wird einfach Unsinn sein'. Hundert Jahre später nimmt sich die dänische Lyrikerin Signe Gjessing des poetischen Potenzials dieses Texts und seiner formalen Strenge an und erkennt, dass, wenn der Welt die Bedeutung 'Alles, was ist' zugeschrieben ist, es ebendieses Jenseitigen benötigt, der Transzendenz und Überschreitung, um der Wirklichkeit gerecht zu werden. Verblüffend klug und humorvoll, vor Sternen, Seide und Ekstase Funken sprühend, gelangt Gjessing so zu einer Dichtung, die die logische Konsequenz der Philosophie fordert, während sie Schönheit und Bedeutung im Unsinn der Welt findet.
Autorenportrait
Signe Gjessing, 1992 geboren, debütierte 2014 mit dem Gedichtband <em>Ud i det u-løse</em>, für den sie den <em>Bodil og Jørgen Munch Christensens Debutantpris</em> erhielt.
Weitere Details
Erschienen: 25.04.2023
Umfang: 41 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 0.8 x 20.6 x 12.6 cm
ISBN/EAN: 9783751809238
Umbreit-Nr.: 7572230
