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Ernst Bloch, Max Frisch und der Mensch im Holozän

Cover von Ernst Bloch, Max Frisch und der Mensch im Holozän

Ein Essay

Vieregg, Axel

Epubli

14.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert. Vorgemerkt

Zusatztext

Max Frischs Erzählung von Hinfälligkeit und Naturgewalt kann gelesen werden als Parabel des "Endschicksal(s) des einzelnen Menschen und der Welt", als eschatologischer, als dystopischer Entwurf. Zuschanden wird der Optimismus eines Gegenentwurfs, wie ihn Ernst Bloch, noch unberührt vom Wissen um nukleare Bedrohung und Umweltzerstörung, als "Das Prinzip Hoffnung" entwickelt hatte. Blochs Glaube, die Genese eines "Neuen Menschen", Herr seiner Selbst, stehe noch bevor, wird hier zurückgenommen. Seine Vorstellung, der Mensch könne, indem er sich ihrer bemächtige, die Welt zu einer besseren machen, wird bei Frisch zur Warnung, dass eben diese Bemächtigung zur Katastrophe führt.

Autorenportrait

Axel Vieregg (geb. 1938 in Berlin), vorm. Associate Professor of German an der Massey University, Palmerston North, Neuseeland, Hg. der Werke von Peter Huchel und Günter Eich (Suhrkamp 1984 bzw. 1991), Verf. und Hg. zahlreicher Schriften zur dt. Lit. des 20. Jhdts., lebt in Neuseeland

Weitere Details

Erschienen: 01.03.2018

Umfang: 48 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 0.7 x 19 x 12.5 cm

Lesealter: Lesealter: 1-99 J.

ISBN/EAN: 9783746704470

Umbreit-Nr.: 3914701

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