Gehauchte Schwäche
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Zusatztext
Die Zeilen aus der ersten Strophe des Titelgedichtes aus dem Band "Gehauchte Schwäche" von Antoine Twerenbold sind Zeugen, wie der Mensch, wenn er nicht mehr sprechen kann, vielleicht letzte Worte, den Schlusssatz seines Lebens nur noch hauchen kann - Aussprache beim letzten Ausatmen: Goldene Stadt / vor meinen Augen / nicht von Heiligen gebaut / nach Talsperre und Hurendenkmal / gut sichtbare / gehauchte Schwäche / an Sperrwänden // Die 80 Gedichte umfassende Sammlung hat Antoine Twerenbold, Kommunikationsplastiker und Erfinder der Plastischen Mentalsprache, mit eigenen Werken illustriert: 10 Schwarz-Weiss-Zeichnungen in Postkartengrösse, die er 1998, nachdem er seinen Bruder in der Schweiz beerdigen musste, im Militärflugzeug nach Sarajevo herstellte, wo er als Zivilist im Auftrag der OSCE Schweiz für Kulturaustausch hinreiste.
Autorenportrait
Antoine Twerenbold, 1947 geboren, absolvierte seine Ausbildungen mit Abschlüssen in Kunst, Journalismus und Public Relations in Bern, Zürich und Biel. Studienaufenthalte in Frankreich, Spanien und England; jahrzehntelange Berufserfahrungen auf Führungsebenen. Seit 1995 arbeitet er als freier Künstler mit der von ihm selbst erfundenen Plastischen Mentalsprache in Bern (CH) und, nach 20 Jahren in Lemuy (F), neu in Gernsbach (D). Seine Werke zeigte er in Kanada, fast ganz Europa, in Asien sowie im Nahen Osten. Er ist Träger internationaler Auszeichnungen. Seit 1965 schrieb und veröffentlichte Antoine Twerenbold weit über 1200 Gedichte.
Weitere Details
Erschienen: 14.06.2016
Umfang: 96 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1 x 19 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783741824210
Umbreit-Nr.: 702604
