Der Fall Hohenofen
Ein Beitrag zur Marx-Schinkel-Forschung
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Zusatztext
"Der Fall Hohenofen" dokumentiert einen spektakulären Vorgang der Orgelbaugeschichte des 19. Jahrhunderts, der durch die Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Orgelbauer Friedrich Marx und dem berühmten preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel zustande kam, die in Hohenofen den Bau einer Zinkpfeifenorgel zur Folge hatte, deren Gehäuse aus Gußeisen gefertigt war. Das Instrument war Gegenstand zahlreicher begeisterter, aber auch vernichtend kritischer Besprechungen, wobei sich besonders der gefürchtete Neuruppiner Orgelrevisor Friedrich Wilke profilierte, dessen Aktivitäten schließlich dazu führten, daß die Orgel wieder verschwand.
Autorenportrait
Komponist, Organist und Orgelhistoriker, Begründer der 1979 begonnenen systematischen Orgelfeldforschung im Land Brandenburg und Autor zahlreicher Orgel-Publikationen, die u. a. einen ersten entwicklungsgeschichtlichen Querschnitt durch die Orgelbaugeschichte der Mark Brandenburg, das Standardwerk "Orgelreisen durch die Mark Brandenburg" und ein Orgelbauerlexikon umfassen, das im Rahmen des in 15 Bänden konzipierten Orgelinventars "Orgelhandbuch Brandenburg" entsteht. 2012 erschien sein Lebenswerk "Joachim Wagner - Orgelmacher" im traditionsreichen Kunst- und Universitätsverlag Schnell & Steiner (Regensburg). Die 2009 begründete Reihe "Dokumente der Orgelwelt" soll insbesondere wertvolle Quellenschätze für die Musikwissenschaft sichern und bewahren helfen.
Weitere Details
Erschienen: 18.03.2016
Umfang: 156 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.3 x 29.7 x 21 cm
Lesealter: Lesealter: 1-99 J.
ISBN/EAN: 9783737595711
Umbreit-Nr.: 689125
