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Bruno Schulz' Mythopoesie der Geschlechteridentitäten: Der Götzenblick im Gender-Spiegel

Cover von Bruno Schulz' Mythopoesie der Geschlechteridentitäten: Der Götzenblick im Gender-Spiegel

Arbeiten und Texte zur Slavistik, Bd. 90

Bieniek, Beata A

Frank und Timme GmbH

68.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Erotik und Masochismus rücken das Werk des polnischen Schriftstellers Bruno Schulz (1892-1942) in den Gender-Kontext. Der männliche Blick ist bei Schulz zentral. Beata A. Bieniek identifiziert die Wahrnehmung des Eros erstmalig als das Leitmotiv des patriarchalen Kulturzusammenhangs. Den pathologischen Aspekt des Masochismus liest sie als kulturgeschichtliche Problematisierung der Identität beider Geschlechter. Die Eros-Diskussion integriert sie in den mystischen Kontext der Kabbala, wodurch Verbindungen zu den chthonischen Religionen des Altertums zutage treten. Die Problematik von Geschlechterkonzepten und ihren Körperbildern greift sie in Text und Bild auf. Damit vereinen sich in diesem Buch Gender Studies und religiöse Dimensionen, was erstmals die Möglichkeit einer Mythopoetik als Gender-Diskurs eröffnet.

Weitere Details

Erschienen: 13.12.2017

Umfang: 298 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.7 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783732904211

Umbreit-Nr.: 3275817

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