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Der spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Totentanz im 19. Jahrhundert

Cover von Der spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Totentanz im 19. Jahrhundert

Zur Rezeption in kunsthistorischer Forschung und bildlicher Darstellung

Knöll, Stefanie A

Michael Imhof Verlag GmbH & Co.KG

24.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Totentänze gerieten im 19. Jahrhundert in das Blickfeld der noch jungen Kunstwissenschaft. Die Beschäftigung mit dem makaberen Thema erschöpfte sich dabei keineswegs in der positivistischen Erfassung des Überlieferten. Sie war vielmehr eingebunden in den zeitgenössischen Diskurs um den Zusammenhang von Kunst, Nation und Volkscharakter. Infolgedessen galt der Totentanz, insbesondere die Zyklen von Hans Holbein d. J. und Niklaus Manuel, als vollendeter Ausdruck eines spezifisch deutschen Volksgeistes. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung berücksichtigt die Studie ebenso die zeitgenössischen Reproduktionen und den zwischen gedankenloser Zerstörung und Musealisierung schwankenden Umgang mit den Originalen.

Weitere Details

Erschienen: 30.05.2018

Umfang: 256 S., 22 s/w Illustr., 167 farbige Illustr., 189

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783731904281

Umbreit-Nr.: 3298700

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