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Fälschung, Plagiat, Kopie

Cover von Fälschung, Plagiat, Kopie

Künstlerische Praktiken in der Vormoderne, Kunsthistorisches Forum Irsee 1

Andreas Tacke/Birgit Ulrike Münch/Markwart Herzog u a

Michael Imhof Verlag GmbH & Co.KG

39.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Das Fälschen von Kunstwerken des 19. und 20. Jahrhunderts ist ein Thema, mit dem sich die kunstwissenschaftliche Forschung, aber auch das Feuilleton, die Kriminalistik, die Gerichte und nicht zuletzt die Sammler selbst seit Jahren intensiv auseinandersetzen. Von Kunstfälschern, die teilweise in groß angelegten Netzwerken agieren und in vielbeachteten Gerichtsverfahren verurteilt werden, geht eine ungewöhnliche Faszination aus. Im Gegensatz hierzu ist die Kunstfälschung der Vormoderne weitgehend unerschlossen. Der erste Band des Kunsthistorischen Forums Irsee widmet sich dem Thema von der Antike bis um 1800. Schon den Begriffen Fälschung und Kopie mangelt es bis zum Beginn der Moderne an definitorischer Schärfe. Kunstwerke wurden in der Vormoderne aus den unterschiedlichsten Gründen gefälscht und kopiert: keineswegs musste zwangsläufig die Schädigung von Dritten bezweckt gewesen sein. Anhand von unterschiedlichen Fälschungen aus dem Bereich der Druckgraphik, der Malerei und des Kunsthandwerks werden auch das Fälschen von Monogrammen sowie die Kopierpraxis in fürstlichen Sammlungen oder auch die strafrechtlichen Aspekte des Fälschertums in der frühen Neuzeit thematisiert und hiermit die unterschiedlichen, teilweise auch hybriden Spielarten des Plagiats, der Kopie und der Fälschung als bewusste Vortäuschung eines Originals aufgefächert.

Weitere Details

Erschienen: 09.04.2014

Umfang: 184 S., 142 s/w Illustr., 142 Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.5 x 29.7 x 21.2 cm

ISBN/EAN: 9783731900801

Umbreit-Nr.: 6461366

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