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Der Kritische Rationalismus im Fegefeuer

Cover von Der Kritische Rationalismus im Fegefeuer

Kölner Erinnerungen an Begegnungen mit Hans Albert, Gerhard Weisser, Karl Popper

Neumann, Lothar F

Metropolis Verlag für Ökonomie,

9.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Es gilt, Hans Alberts kritische Vernunft nicht zu verteidigen, sondern weiterzureichen und zu verbreiten. Dazu gehört trotz aller Kritik im Einzelnen weiterhin Karl Popper. Den Klassiker Popper kann man auch nicht totschweigen. Wir bewegen uns mit Hans Albert auf dem Felde der wissenschaftlichen Philosophie. Es mag daher gestattet sein, eine irreale Konditionalaussage einzubringen: Wenn Karl Popper heute lebte, würde er einen dritten Band seines Buches Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde verfassen. Ideen hierzu finden sich in After the Open Society: Selected Social and Political Writings und in den Gesammelten Werken Freiheit und intellektuelle Verantwortung. Im ersten Band von Die offene Gesellschaft und ihre Feinde setzt sich Popper mit dem Paradox der Demokratie und dem Paradox der Toleranz auseinander. Diese frühe Diskussion ist wieder aufzunehmen. Sokrates, Platon, Hegel, Marx sind ausgewertet, Essentialismus, Holismus, Historizismus sind zurückgewiesen worden. Heute gibt es neue Szenarien und Herausforderungen. Es gibt neue Feinde der Offenen Gesellschaft, die mit kritischer Vernunft zu bekämpfen sind. Hans Albert ist ein moderner Sokrates. Wie der Grieche liebt er Diskussionen. Aber in einem unterscheidet er sich von ihm: Er hat mehr publiziert als Sokrates und braucht deshalb keinen Platon zur Weitergabe.

Weitere Details

Erschienen: 22.12.2017

Umfang: 62 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 0.7 x 20.8 x 13.6 cm

ISBN/EAN: 9783731613121

Umbreit-Nr.: 3304554

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