Wie der Okzident die Welt in Besitz nahm
Eine Geschichte der Globalisierung vom 15. bis zum 21. Jahrhundert, Passagen forum
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Zusatztext
Seit dem 15. Jahrhundert hat sich Europa - durch Eroberungen, Handel und Missionstätigkeit - als Bezugspunkt der Moderne durchgesetzt. Gesellschaften auf allen Kontinenten gerieten unter okzidentalen Einfluss und wurden so Teil einer verflochtenen Weltgeschichte. Maurice Godelier untersucht die unterschiedlichen Wege dieser Angleichung: Wie haben sich übernommene Institutionen mit eigenständigen Traditionen verbunden und wo gab es Widerstände? Der Zusammenbruch des Fortschrittsoptimismus erlaubt eine nüchterne Neubewertung der globalen Dynamik des Industriekapitalismus. Durch seine historische Analyse zieht Godelier diese Bilanz und stellt die Frage, welche Perspektiven sich für die okzidentalen Gesellschaften eröffnen, deren Vorrangstellung ins Wanken geraten ist.
Autorenportrait
Maurice Godelier, geboren 1934, gilt als einer der bedeutendsten französischen Anthropologen und ist langjähriger Forschungsdirektor an der EHESS in Paris.
Weitere Details
Erschienen: 05.10.2026
Umfang: 544 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783709206768
Umbreit-Nr.: 1566396
