Dings
Zusatztext
Dings ist eine Liebeserklärung an den Gegenstand in der Literatur. Was macht er dort? Nun, natürlich: Er bedeutet, er symbolisiert. So ist dieses Stück Erzählen auch eine Liebeserklärung an das Bild und unsere Fähigkeit, den Dingen des Lebens einen Sinn zu geben, indem wir Geschichten erfinden. Dings erzählt von zerbrochenen Beziehungen, von Gegenständen, die nie lange genug benutzt werden, um eine Beziehung zu ihnen zu entwickeln, und ist dabei gleichzeitig ein Stück Fiktion. Wie in Zeitlupe zerfällt die in Dings erfundene Welt in nichtssagende Gegenstände, in nicht entschlüsselbare Du-Partikel. Eine literarische Collage aus Müll, die Dinge zueinander bringt, die eigentlich nie zusammengehört haben, gefunden in den Straßen von Wien, Paris und Los Angeles. Dings recycelt mit poetischen Mitteln, was scheinbar keine Bedeutung (mehr) tragen kann.
Autorenportrait
Lisa Spalt, geboren 1970 in Hohenems, lebt seit dem Studium der Germanistik und Romanistik in Wien. Arbeiten zum Handeln in Sprache und Bild. Letzte Publikationen: Grimms, Hollis & Holly (zu Zeichnungen respektive Siebdrucken von Georg Bernsteiner). Gemeinsam mit dem Komponisten Clemens Gadenstätter Projekte für Stimme und andere Instrumente, zuletzt Madrigale für die Neuen Vokalsolisten Stuttgart. www.lisaspalt.info
Weitere Details
Erschienen: 14.08.2012
Umfang: 120 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 19.5 x 13 cm
ISBN/EAN: 9783707604283
Umbreit-Nr.: 3594047
