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Karl der Große, das Frühmittelalter und der Siegeszug der Romanik

Cover von Karl der Große, das Frühmittelalter und der Siegeszug der Romanik

eBook - Der Geist Europas - wie wir wurden, wer wir sind

Ziegler, Walther

BOD - BOOKS ON DEMAND

7.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Was ist Europa? Ein Kontinent, die Heimat vieler Nationen oder der Austragungsort Jahrhunderte langer Kriege? Durch keinen Kontinent sind so viele Armeen gezogen wie durch Europa und dennoch teilen wir heute ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Bereits Karl der Große gilt als Vater Europas, da er nach den Wirren der Völkerwanderung ein Großreich regiert, das die Gründerstaaten der späteren Europäischen Union umfasst. Als erster vom Papst gekrönter Kaiser steht er auch für die Christianisierung Europas. Architektonisch findet die Christianisierung ihren Niederschlag im Bau großer romanischer Kirchen, in denen die Gläubigen jetzt gemeinsam das letzte Abendmahl zelebrieren, wofür antike Tempel zu klein waren. Kulturgeschichtlich bedeutender ist aber die Einführung von Gut und Böse, Himmel und Hölle, Gott und Teufel, Hell und Dunkel. Der neue metaphysische Dualismus, den es in der Antike noch nicht gab, hat Europa zutiefst geprägt. Der mittelalterliche Mensch hatte reale Angst vor der Hölle. Die Kirchen stehen bis zum heutigen Tag mit dem Altar in Richtung Osten, da der Erlöser im Osten mit der aufgehenden Sonne erwartet wird. Die gläubige Innbrunst und der christliche Dualismus führten allerdings auch zu den Kreuzzügen und bis heute zu einem folgenreichen Niederschlag in unserem kollektiven Unbewussten. Obwohl wir inzwischen in modernen laizistischen Staaten leben und seit der Aufklärung nach rationalen Lösungen suchen und nicht mehr in den Dimensionen von Gott und Teufel, Himmel und Hölle, Hell und Dunkel denken, hat der biblische Dualismus seine tiefen Spuren hinterlassen. Im Buch wird unter anderem anschaulich dargestellt, in welcher Weise die erfolgreichsten Kinofilme Europas auf der christlichen Bipolarität und dem mittelalterlichen Archetypus des 'edlen Ritters' aufbauen und welche Rolle dieser Dualismus heute noch in der Politik spielt. Der Auslandskorrespondent und Hochschuldozent Dr. Walther Ziegler zeigt anhand von 70 Abbildungen der bedeutendsten Kunst- und Bauwerke, wie sich die zentralen Ideen Europas von Epoche zu Epoche entwickelt haben. Denn, so Ziegler, "Europa ist kein Ort - es ist eine Idee."

Autorenportrait

Walther Ziegler: Dr. Walther Ziegler hat Philosophie, Geschichte und Politik studiert. Als Auslandskorrespondent, Reporter und Nachrichtenchef des Fernsehsenders ProSieben produzierte er Filme auf allen Kontinenten. Seine Reportagen wurden mehrfach preisgekrönt. Von 2007 bis 2016 bildete er in München junge TV-Journalisten aus und leitete eine University of Applied Sciences für Film- und Fernsehstudiengänge. Er ist Autor zahlreicher philosophischer Bücher, die derzeit in fünf Sprachen übersetzt werden. Als langjährigem Journalisten und Wissenschaftler gelingt es ihm, den Zeitgeist ganzer Epochen spannend und anschaulich darzustellen.

Weitere Details

Erschienen: 28.04.2026

Umfang: 22.53 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783696342135

Umbreit-Nr.: 1571418

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