Onomatopoetics for Orchestra
A Guide to Sounding Pictures for Young Persons
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Zusatztext
In Analogie zur Pop-Art-Ästhetik und Kunstphilosophie eines Roy Lichtensteins weisen die Onomatopoetics ebenfalls jenes Parodieverfahren auf, jedoch auf akustischem Gebiet: Sowohl ernste Kunstmusik, die mit ihrer vergangenen tonalen Sprache höchsten Anspruch für sich reklamiert, als auch lustige und als trivial etikettierte Popmusik, die noch immer mit jener Dur-Moll-Harmonik des 18. und 19. Jahrhundert funktioniert, sind Quelle und parodierter Gegenstand der Kompositionen; letztere, die Popularmusik, fungiert dabei als Äquivalent zu den meist humoristischen Comicstrips, die - aus Sicht "klassischer Kunstrezipienten" - als kitschige Spiegelbilder banaler Alltäglichkeiten betrachtet werden. So parodiert sich eine vergangene Sinfonik humorvoll selbst.
Weitere Details
Erschienen: 10.03.2026
Umfang: 102 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.1 x 30.3 x 21.5 cm
ISBN/EAN: 9783695732470
Umbreit-Nr.: 572490
