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Thomas Mann als Dispositiv

Cover von Thomas Mann als Dispositiv

Wissenschaftliche Prolegomena zur bürgerlichen Sinnverwaltung und zur Ironie als Kontingenztechnik

zu Moschdehner, Herold

BoD-Books on Demand

14.99

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Thomas Mann gilt als Inbegriff der Hochkultur, als Instanz der Differenzierung, als Prüfstein des gebildeten Lesens. Doch was wirkt in diesem Werk tatsächlich, wenn man es nicht als Monument betrachtet, sondern als System von Verfahren, das Zeit dehnt, Sinn ordnet und Tradition in Gegenwart verwandelt? Dieses Buch verfolgt Thomas Mann nicht über Anekdoten und Kurzzusammenfassungen, sondern über die Mechanik seiner Wirkung: über Komposition, Leitmotiv, Ironie, Bildungsdisziplin und jene stille Autorität des Erzählens, die aus Literatur eine Form kultureller Selbstregierung macht. Herold zu Moschdehner legt eine literaturwissenschaftliche Untersuchung vor, die Thomas Mann als Format versteht, als Infrastruktur des Bedeutens, deren Nachleben weniger in Zitaten liegt als in den Regeln, nach denen Kultur sich selbst für wichtig erklärt. Ein Buch für Leser, die nicht nur verstehen wollen, was Thomas Mann schrieb, sondern weshalb sein Schreiben bis heute Denken, Lesen und Urteil formatiert.

Weitere Details

Erschienen: 20.01.2026

Umfang: 112 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.9 x 19 x 12 cm

ISBN/EAN: 9783695725670

Umbreit-Nr.: 9330515

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