Das päpstliche Rom - Kampfschauplatz um die christliche Weltherrschaft
Die Macht der Bilder im Streit der Päpste mit den weltlichen Herrschern
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Zusatztext
Das Christentum stand von Beginn seiner Existenz an in Auseinandersetzung mit der staatlichen Ordnung. Es ging dabei immer um die Frage, wem der Primat über die Weltordnung zuzuerkennen sei, der Kirche oder dem Staat. In diesem Streit spielten neben den Texten vor allem Bilder eine wichtige Rolle, in einer Zeit, in der Illustrationen die Sinne nicht wie in der gegenwärtigen Bilderflut nur reizten, sondern für die Zeitgenossen klar lesbare Botschaften enthielten. So wurden auf Mosaiken und auf Fresken in römischen Kirchen kirchenpolitische und theologische Aussagen gesendet. Im Buch wird anschaulich aufgezeigt, wie diese Darstellungen im Hinblick auf die Konfrontation der Kirchenoberen mit der weltlichen Herrschaft klare Botschaften spiegeln. Daran, wie sich schließlich die Bischöfe oder später die Päpste auf den Bildern präsentierten, kann dargetan werden, wie diese beinahe ununterbrochen um ihre herausragende Stellung in der Weltordnung rangen. Dabei ist die Gewandung der Kirchenfürsten von besonderer Bedeutung. In der Zeit vor Konstantin dem Großen waren die Bischöfe darum bemüht, sich von der Staatstracht der weltlichen Herrscher deutlich zu unterscheiden. Danach aber vollzogen sie mehr und mehr eine Angleichung ihrer Gewandung an die Tracht weltlicher Herrscher. Der Zeitraum der Untersuchung reicht von der Antike bis zum Barock.
Weitere Details
Erschienen: 28.01.2026
Umfang: 356 S., 77 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.5 x 22 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783695132188
Umbreit-Nr.: 9456540
