Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Darstellung des Ersten Weltkriegs im Museum

Cover von Die Darstellung des Ersten Weltkriegs im Museum

Eine Untersuchung der Ausstellungen 14 - Menschen - Krieg im Militärhistorischen Museum Dresden und Der gefühlte Krieg. Emotionen im Ersten Weltkrieg im Museum Europäischer Kulturen

Stielow, Christian

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Museumswissenschaft, Museologie, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte in der vorliegenden Seminararbeit zwei der Sonderausstellungen zum Beginn des Ersten Weltkriegs untersuchen, nämlich 14 - Menschen - Krieg im Militärhistorischen Museum in Dresden sowie Der gefühlte Krieg. Emotionen im Ersten Weltkrieg im Museum Europäischer Kulturen in Berlin. Ich habe mich bewusst für diese beiden unterschiedlichen Häuser entschieden, da es mich interessiert, wie die Kuratoren der beiden Museen mit dem Thema umgegangen sind. Ferner lohnt es sich, Sonderausstellungen im Gegensatz zu Dauerausstellungen zu untersuchen, da diese oft kühner sind. Als Museen auf Zeit weisen sie häufig einen größeren Mut zur These auf, um ihren Botschaften in öffentlichen Debatten Stoff und Richtung geben zu können. Nicht selten bilden Sonderausstellungen Ausgangspunkte für Trends in der musealen Darstellungsweise. Das Thema Krieg erfährt in der heutigen Gesellschaft eine hohe Relevanz und entspricht der gewachsenen Bedeutung des Mediums Museum für die Geschichtsvermittlung. Seit Ende der 1970er Jahre spricht man von einem Museumsboom, der sich an hohen Besucherzahlen ebenso ablesen lässt wie an der Zahl von Museumsneugründungen oder dem wachsenden Interesse der Forschung am Thema. Erinnerung ist in unserer Gegenwart zu einer Art Sucht geworden und das Museum bietet den Raum, diese Sucht zu befriedigen; sowohl als Ort der Erinnerung als auch der Kommunikation. Dabei fällt der musealen Kriegsdarstellung eine besondere Bedeutung zu, ist sie doch ein politisch sensibler Akt, da sie kollektive Selbstbilder gefährden, persönlich Betroffene vor den Kopf stoßen und rechtliche Ansprüche begründen kann. Bei Ausstellungen zum Zweiten Weltkrieg fällt dies deutlicher ins Gewicht als bei Schauen zum Ersten, da dieser weitestgehend historisiert ist. Dies zeigte sich nicht zuletzt bei der Wehrmachtsaustellung.

Weitere Details

Erschienen: 17.05.2016

Umfang: 36 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.4 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783668210967

Umbreit-Nr.: 9434558

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.