Der Zen-Buddhismus: Eine chinesische Religion im japanischen Gewand?
Ursprünge und Entwicklung des Meditationsbuddhismus von den Anfängen im Alten China bis zum Ende der Feudalzeit in Japan
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Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Allgemeine Religionswissenschaft), Veranstaltung: Kolloquium, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der westlichen Welt wird der sogenannte Zen-Buddhismus nur noch selten mit seinem alten Ursprungsland China in Verbindung gebracht. Aufgrund seiner Rezeptionsgeschichte wird er bei uns in der breiten Öffentlichkeit nahezu ausschließlich als ein Produkt der japanischen Zivilisation angesehen. Dieser Beitrag verfolgt das Ziel, die vielschichtigen Transformationsprozesse des Buddhismus im Zuge seiner Sinisierung im Alten China nachzuzeichnen, an deren Ende eine ursprünglich indische Heilslehre und Versenkungspraxis in eine Religion umgewandelt wurde, wie sie chinesischer kaum sein konnte. Im Anschluss hieran wird gegenüberstellend der Beitrag der japanischen Kultur zum Zen-Buddhismus in den Blick genommen, um herauszufinden, wie "japanisch" der Zen-Buddhismus tatsächlich ist.
Autorenportrait
Frank Drescher, geb. am 18.10.1975 in Duisburg. Studium der kath. Theologie, Philosophie und Religionswissenschaft in Münster und Rom. Magister Artium im Jahr 2010 mit einer Arbeit über den Zen-Buddhismus. Anschließend für einige Jahre Berufstätigkeit in der freien Wirtschaft, zuletzt in Irland. Im Jahr 2019 Abschluss eines Zusatzstudiums in Theologie der Spiritualität an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Vorbereitung auf den priesterlichen Dienst im Erzbistum Dublin.
Weitere Details
Erschienen: 03.02.2016
Umfang: 56 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783668138698
Umbreit-Nr.: 9104830
