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Ludwig Wittgenstein und Thomas von Aquin über Analogie

Cover von Ludwig Wittgenstein und Thomas von Aquin über Analogie

Eine vergleichende Gegenüberstellung

Drescher, Frank

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Katholisch-Theologische Fakultät - Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie), Veranstaltung: Seminar: Der ganze Wittgenstein, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Darstellung des Begriffs der Analogie in den späten Werken, d.h. in den beiden Summen des heiligen Thomas von Aquin, um ihn dann anschließend dem Begriff der Familienähnlichkeit bei Ludwig Wittgenstein zum Vergleich gegenüberzustellen. Wie sich zeigt, handelt es sich hierbei um eine aufschlussreiche Begegnung der beiden großen philosophischen Denker in ihren Analogie-Konzeptionen. Analogie ist ein aus dem Griechischen stammender Bergriff, der lateinisch mit proportio (später als Fremdwort dann auch mit analogia) wiedergegeben wird. Er bedeutet soviel wie Ähnlichkeit, Entsprechung, Verhältnis. Mit Hilfe der Analogie ist Erkenntnis möglich, indem ein Seiendes nach seinem Verhältnis zu einem anderen erfasst wird; es wird durch Vergleich erschlossen oder zumindest verdeutlicht, z.B. der Läufer war schnell wie ein Pfeil, das Auge verhält sich zum Körper wie der Verstand zur Seele. Voraussetzung hierbei ist jedoch, dass eines der Analogate (Träger eines analogen Verhältnisses) bekannter ist als das andere, und dass zwischen beiden zugleich Identität und Differenz besteht, denn ohne Identität bestünde keine Vergleichsmöglichkeit, ohne Differenz brächte der Vergleich nur eine Wiederholung ohne neuen Aufschluss (Tautologie). Bei der Analogie handelt es sich also um eine Differenz-Identität; die Analogielehre wurde, wie im folgenden noch dargestellt wird, in der Scholastik vor allem für die Gotteserkenntnis weiterentwickelt.

Autorenportrait

Frank Drescher, geb. am 18.10.1975 in Duisburg. Studium der kath. Theologie, Philosophie und Religionswissenschaft in Münster und Rom. Magister Artium im Jahr 2010 mit einer Arbeit über den Zen-Buddhismus. Anschließend für einige Jahre Berufstätigkeit in der freien Wirtschaft, zuletzt in Irland. Im Jahr 2019 Abschluss eines Zusatzstudiums in Theologie der Spiritualität an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Vorbereitung auf den priesterlichen Dienst im Erzbistum Dublin.

Weitere Details

Erschienen: 26.01.2016

Umfang: 24 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783668125919

Umbreit-Nr.: 9085963

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