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Intertextualität. Wolframs Hartmann-Apostrophe im hochmittelalterlichen Literatursystem

Cover von Intertextualität. Wolframs Hartmann-Apostrophe im hochmittelalterlichen Literatursystem

Studienarbeit

Jensen, Birte Katrin

GRIN Verlag

15.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für deutsche Philologie), Veranstaltung: Wolframs Parzival im Kontext mittelalterlichen Erzählens, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Lektüre von Wolframs von Eschenbach "Parzival" fällt auf, dass in mehreren Passagen literarische Anspielungen auf andere Werke der mittetlalterlichen Literatur gemacht werden. Besonders häufig verweist der "Parzival" direkt oder indirekt auf die Werke Hartmanns von Aue, speziell auf seinen "Erec". Im Apparat zur kritischen Textausgabe wird auf diverse Parallelen dieser Art verwiesen. Doch die Figuren aus Hartmanns Werken und ihre Handlungen werden nicht nur genannt; Hartmann wird auch direkt angesprochen und es wird ein geschwisterliches Verhältnis zwischen Jeschûte und Erec konstruiert; die Familien werden über die Grenzen der Texte hinaus miteinander verflochten. Bumke deutet Hartmanns Funktion in diesem Kontext als Autorität in Fragen der Artus-Thematik. Wand benennt die intertextuelle Verweise, welche sie eher als Reaktionen auf Hartmanns Texte auffasst, als Korrespondenzen [] zwischen den Werken der beiden Autoren, welche wiederkehrende Namen, Begriffe, Ereignismuster, Ereignisse oder Themen [] aber auch formale z.B. stilistische Gemeinsamkeiten beinhalten können. Diese Thesen haben bei mir die Frage aufgeworfen, welche Funktionen diese Passagen wirklich einnehmen - innerhalb des Textes und im Literatursystem. Über die genealogischen Beziehungen zwischen den Parzival-Figuren Wolframs wurde bereits einiges herausgefunden. Die intertextuellen Verknüpfungen durch Figurenbeziehungen fanden bis jetzt zwar einige Beachtung, jedoch wird in der Forschung kontrovers diskutiert, welche Funktionen diesen zukommen. Im Folgenden gilt es zu untersuchen, welche Funktion die intertextuellen Verweise zu Hartmanns "Erec" im "Parzival" selbst und innerhalb des Literatursystems dieser Zeit erfüllen. Ferner wird überprüft, inwiefern die Genealogie in diesem Kontext eine Rolle spielt. Zu diesem Zweck wird eine ausgewählte Textstelle auf ihre Funktionen hin analysiert. Überdies wird diese betreffende Passage im Roman mit der Vorlage von Chrétien de Troyes verglichen.

Autorenportrait

*1993 in Elmshorn (Schleswig-Holstein) 19992003 Grundschule Moorrege 20032012 LudwigMeynGymnasium Uetersen seit 2012 Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald - Geschichte/Deutsch/Lehramt an Gymnasien

Weitere Details

Erschienen: 19.06.2015

Umfang: 20 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.2 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783668004993

Umbreit-Nr.: 8372670

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