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Gender und Diversität in den Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit / Gender and Diversity in Early Modern Translation Cultures

Cover von Gender und Diversität in den Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit / Gender and Diversity in Early Modern Translation Cultures

Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit 9

Regina Toepfer/Annkathrin Koppers/Jörg Wesche

Springer Verlag GmbH

42.79

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Übersetzende sind keine körper- und geschichtslosen Wesen. Sie schreiben sich selbst, ihr subjektives Textverständnis sowie die Normen der Zielkultur einer Übersetzung ein und richten sich dabei an spezifische Zielgruppen, die aus Menschen mit bestimmten Identitätsmerkmalen bestehen. Die philologische Utopie einer treuen Übersetzung, die den Ausgangstext ohne Abweichung wiedergibt, hat den Blick für hierarchisierende und gendernormierende Praktiken des Übersetzens lange verstellt. Der Tagungsband, der im Open Access erscheint, rückt Gender und Diversität ins Zentrum und fragt nach den wechselseitigen Bezügen von Übersetzung und Geschlecht in der Frühen Neuzeit. /// Translators are not identity-less, history-less beings. They inscribe themselves, their subjective understanding of the source text, and the norms of the target culture into their translations, addressing specific target audiences with particular identity characteristics. The philological utopia of a faithful translationthat is, a translation that reproduces the source text without any deviationlong obscured our view of the hierarchical and gender-normative practices of the craft. The conference volume, available in open access, focuses on gender and diversity and explores the interrelationships between translation and gender in the Early Modern Period.

Autorenportrait

Annkathrin Koppers ist die Projektkoordinatorin des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit an der JMU Würzburg. Regina Toepfer ist Lehrstuhlinhaberin für Deutsche Philologie (Ältere Abteilung) an der Universität Würzburg und Sprecherin des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 'Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit' Jörg Wesche ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Digital Humanities an der Universität Göttingen.  

Weitere Details

Erschienen: 23.09.2026

Umfang: viii, 400 S., 2 s/w Illustr., 11 farbige Illustr.,

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783662735497

Umbreit-Nr.: 951327

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