Werther-Transformationen
Transnationale Konstellationen im 18. und 19. Jahrhundert, Globalisierte Literaturen. Theorie und Geschichte transnationaler Buchkultur / Globalized Literatures. Theory and History of Transnational Book Culture 8
Mark-Georg Dehrmann/Carsten Rohde
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Zusatztext
Werther gehört neben Faust zu den paradigmatischen Gestalten im Werk Goethes. In beiden Figuren werden zentrale Fragen und Probleme der sich formierenden Moderne verhandelt; und beide Werke entwickeln dafür eine je eigene, nachhaltig prägende Faktur und Form. Ähnlich wie im Falle von Faust entfalten Figur und Werk des Werther in der Rezeption bis heute ein außerordentlich lebendiges und vielfältiges Echo. Zum 250jährigen Jubiläum des Erscheinens von Die Leiden des jungen Werthers (1774) rekonstruiert dieser Band die vielgestaltige Rezeption des Romans in einer zusammenhängenden Perspektive und dezidiert komparatistisch mit dem Schwerpunkt auf anderen europäischen und nichteuropäischen Ländern und Territorien. Gleichzeitig sollen nicht nur im engeren Sinne literarische, übersetzerische und diskursive Anschlüsse an den Roman in den Blick genommen werden, sondern ebenso solche, die in anderen Medien und Künsten erfolgen etwa in Bildern, in der Musik, in Theater und Musiktheater sowie in der Waren und Alltagskultur. Dabei werden die auf die Erstveröffentlichung folgenden ca. 100 Jahre, also der Zeitraum der europäischen Romantik im weitesten Sinne betrachtet.
Autorenportrait
Mark-Georg Dehrmann ist Professor für neuere deutsche Literatur und Komparatistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Carsten Rohde ist Professor an der School of Foreign Languages der Sun Yat-sen University, Guangzhou/China.
Weitere Details
Erschienen: 04.08.2026
Umfang: xiv, 429 S., 5 s/w Illustr., 26 farbige Illustr.,
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783662733707
Umbreit-Nr.: 439089
