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Eine Kulturgeschichte der Popmusik

Cover von Eine Kulturgeschichte der Popmusik

eBook - J.B. Metzler Humanities (German Language)

Christoph Jürgensen/Gerhard Kaiser

J.B. METZLER

29.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

<p>Von und &uuml;ber Popmusik wird zwar erz&auml;hlt, seit es sie gibt. Eine umfassende Kulturgeschichte dieser Kunstform, die in den mittleren 1950er Jahren &sbquo;erfunden&lsquo; wird, viel mehr als &sbquo;nur&lsquo; Musik ist und die unser Selbstverst&auml;ndnis l&auml;ngst mehr beeinflusst als die &sbquo;klassischen&lsquo; K&uuml;nste, fehlt jedoch bislang. Dieses Buch will eine solche Geschichte erz&auml;hlen. &Uuml;ber einen Zeitraum von gut siebzig Jahren portr&auml;tiert es die zentralen Akteure und Stile der Popgeschichte, beschreibt und interpretiert die pr&auml;genden Alben und Singles, erinnert an epochale Ereignisse und mediale Revolutionen: von Elvis &uuml;ber The Beatles bis Taylor Swift, von Woodstock &uuml;ber den Eurovision Song Contest bis zur Love Parade, von Vinyl &uuml;ber den Walkman bis zum Streaming, in Anekdoten und gro&szlig;en Linien. Erz&auml;hlt wird also, was das (gewesen) ist, was wir Pop nennen: vielleicht eine der aufregendsten Kunsterfahrungen des 20. Jahrhunderts. Es geht um die Anf&auml;nge im Zeichen der emphatischen Naivit&auml;t bei Elvis oder Chuck Berry ebenso wie um die Verkunstung und Verkomplizierung seit Bob Dylan und im Art-Rock; um den Pendelschlag zur&uuml;ck zur Direktheit des Punk und den niemals enden wollenden Rausch von Disco oder Techno. Beschrieben und analysiert wird die sich st&auml;ndig steigernde Vielfalt der Ph&auml;nomene bis zur neuen Pop-Weiblichkeit, die gerade eben jetzt zu dominieren scheint. Es mag schon sein, dass Schreiben &uuml;ber Musik wie &uuml;ber Architektur Tanzen ist. Nevermind. Let&rsquo;s dance.</p>

Autorenportrait

<p><strong>Dr. Christoph Jürgensen </strong>ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er lehrt und forscht dort u.a. zu Literaturvermittlung, Gegenwartsliteratur und Popgeschichte. Zuletzt erschienen sind <em>Protestpop und Krautrock</em> (Hg. mit Markus Joch und Gerhard Kaiser). Berlin/Heidelberg 2024 und das <em>Günter Grass Handbuch</em> (Hg. mit Michael Scheffel), Berlin 2025. Seine erste Single, <em>Cheri Cheri Lady</em>, hat er auf einer Tombola des örtlichen Fußballvereins gewonnen und freut sich, dass Geschmacksbildung kein linearer Prozess ist. </p> <p><strong>Dr. Gerhard Kaiser</strong> ist apl. Prof. am Seminar für Deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen. Er lehrt und forscht dort u.a. zur Kultur- und Popgeschichte des 20. Jahrhunderts und ist Kurator und Herausgeber der Reihe <em>Popgeschichte </em>(Wallstein Verlag). Zur Popgeschichte zuletzt von ihm erschienen:<em> Protestpop und Krautrock</em> (Hg. mit Markus Joch und Christoph Jürgensen). Berlin/Heidelberg 2024. Seine erste, selbstgekaufte Single war 1979 <em>I Was Made For Lovin‘ You</em> von Kiss. Zwischendrin für geschämt, von heute aus gesehen aber doch ziemlich okay. </p>

Weitere Details

Erschienen: 31.01.2026

Umfang: 71.31 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783662725245

Umbreit-Nr.: 9527837

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