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Modernekritik und Fortschrittsskepsis bei Robert Musil

Cover von Modernekritik und Fortschrittsskepsis bei Robert Musil

Freuds Triebtheorie im Typologiekreis der Wiener Moderne

Wimmer, Gernot

Springer Verlag GmbH

69.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Wenngleich der Forschungsstand, wenn es sich um die intendierte Textaussage des Musilschen uvre handelt, durch das Fehlen einer Opinio communis gekennzeichnet ist, tritt die vorliegende Studie den Beweis an, dass eine ebensolche freizulegen ist. In Musils Opus magnum laufen die konzeptionellen Fäden zusammen, die bereits in seinem ersten Roman angelegt sind. In seiner trieb-teleologischen Skepsis beschäftigte ihn die Realisierbarkeit eines neuen Menschentypus - eines Mannes ohne Eigenschaften -, dessen Zweck darin bestanden hätte, dem Zueilen auf den großen Weltuntergang etwas von seiner Dynamik zu nehmen und möglichen Großkonflikten so vorzubeugen. Denn die Freudsche Triebskepsis, die Musil früh zu eigen war, wurde zu seinem treuen weltanschaulichen Begleiter und gewann von Werk zu Werk an geschichtlicher Schärfe.

Autorenportrait

Gernot Wimmer lehrt Neuere deutsche Literatur und Komparatistik an der Universität Wien. Er hat zu Kafkas Romanfragment Der Verschollene promoviert. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Neuere deutsche Literatur und Weltliteratur.

Weitere Details

Erschienen: 24.04.2024

Umfang: vii, 381 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783662687666

Umbreit-Nr.: 2458405

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