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Carl Einstein: Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders

Cover von Carl Einstein: Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders

Mit Kommentar und Nachwort

Klaus H Kiefer

Springer Verlag GmbH

54.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Durch sein Sterbenswörtchen Aus bringt Bebuquin ein Buch zur Welt, das seinen Namen trägt: Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders. Wie der Titel schon konzediert: um ein regelrechtes Wunder handelt es sich nicht, aber der Verfasser, Carl Einstein (1885-1940), überwindet die judäo-christliche Dekadenz durch den Mythos einer absoluten Kunst. Der knapp zwanzigjährige Autor findet dazu geistige Nahrung an der Berliner Universität wie auch in Berliner Künstlerkneipen. Die intermediale Edition folgt der ersten Buchausgabe von 1912, unterzieht den Text einem close reading und versucht in 32 Abbildungen die Welt in Bebuquins Kopf zu veranschaulichen. Carl Einsteins Werk wies der gesamten Avantgarde die Richtung (so Hugo Ball), Expressionismus, DADA, Kubismus, Surrealismus, bis der Autor angesichts der politischen Lage 1933 den mythischen Avantgardismus, den er in epochemachenden Schriften wie der Negerplastik oder der Kunst des 20. Jahrhunderts selbst propagiert hatte, widerruft und mit der Fabrikation der Fiktionen für unzeitgemäß erklärt. Einstein engagiert sich auf Seiten der spanischen Anarchisten gegen Franco und Hitler. Er sucht 1940 den Freitod.

Autorenportrait

Klaus H. Kiefer, Germanist, Professor em., Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weitere Details

Erschienen: 02.05.2022

Umfang: vii, 130 S., 11 s/w Illustr., 22 farbige Illustr.,

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783662641323

Umbreit-Nr.: 2713555

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