Aber Tote weinen nicht
Komisches Schreiben im Nachexil bei Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler, Exil-Kulturen 5
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Zusatztext
Die Studie analysiert die Ästhetik des Komischen in Texten von Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler, in denen die nach 1945 gewandelte wie fortdauernde Erfahrung der Exilierung - die Konstellation des Nachexils - thematisch wird. Die Arbeit widmet sich sowohl der Erschließung der Kategorien Heimat und nationale Identität als auch der bis heute kontroversen Erforschung der Komik, die insbesondere in der Exilliteratur als unkonventionell zu gelten hat. - Die Primäranalysen nehmen ein heterogenes Textkorpus aus Prosaminiaturen, Liedtexten, Romanen und einem Theaterstück in den Blick: Die Gleichzeitigkeit von Selbstverlachung und Selbstbehauptung bei Drach steht neben den Komisierungen der Kommunikation zwischen Remigrant/innen und Nicht-Exilierten bei Polgar und der pessimistischen Gesellschaftskritik Kreislers.
Autorenportrait
Philipp Wulf ist Musiker und Dozent und lebt in Hamburg. Nach einem Master of Education in den Fächern Germanistik und Geschichte an der Universität Münster studierte er Deutschsprachige Literaturen an der Universität Hamburg.
Weitere Details
Erschienen: 16.05.2020
Umfang: ix, 323 S., 1 s/w Illustr., 323 S. 1 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 23.6 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783662615454
Umbreit-Nr.: 8960629
