Familienzusammenführung und Rechtsschutz in Deutschland und den USA
Eine rechtsvergleichende Betrachtung unter Berücksichtigung des Völker- und Europarechts, Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht 294
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Zusatztext
Die Autorin analysiert und vergleicht die verfassungsrechtlichen und einfachgesetzlichen materiell-rechtlichen und verfahrensrechtlichen Vorgaben zur Familienzusammenführung in Deutschland und den USA. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Schnittpunkt von Einwanderung und dem Schutz der nationalen Sicherheit. Bei der Ausbalancierung der hier vorzufindenden gegenläufigen Interessen spielen Verfahrensrechte eine erhebliche Rolle. Die Autorin geht daher der Frage nach, ob bzw. welche materiellen und prozessualen Rechte einer einreisewilligen Person in einem Konsulat des Zielstaates auf ausländischem Territorium im Visumverfahren zustehen und welche Rechte der stammberechtigten Person in dem Zielstaat selbst zukommen. Die Beantwortung der Frage wird maßgeblich durch die Einbindung eines Staates in eine internationale bzw. supranationale Rechtsordnung bestimmt, weshalb ein besonderer Fokus auf dem Völkerrecht, dem Unionsrecht und dem europäischen Menschenrechtsregime liegt.
Autorenportrait
Desirée C. Schmitt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2020
Umfang: xxiv, 719 S., 10 farbige Illustr., 719 S. 10 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783662614976
Umbreit-Nr.: 8731971
